Nachdem man am frühen Nachmittag des ersten Tages die Zimmer bezogen und das Umfeld erkundet hatte, machte man einen längeren Fußmarsch zum Kurfürstendamm. Die Schüler verbrachten in Gruppen die Zeit bis zum Abend auf der „Prachtmeile“ der Hauptstadt vom KaDeWe (Kaufhaus des Westens) bis zur Gedächtniskirche, wo man immer noch die Gedenkkerzen und Bilder der Opfer des Anschlags auf den Weihnachtsmarkt mit Hilfe eines Lkws sehen konnte.

Im Mittelpunkt des zweiten Tages stand eine dreistündige Stadtrundfahrt mit einer sehr versierten Stadtführerin. Eine einstündige Schifffahrt vom Dom bis in das Regierungsviertel rundete nach der Mittagspause auf dem Alexanderplatz diesen umfangreichen Programmpunkt ab. Viel los war am Abend in der Disco „D-light Matrix“, wo man auch Lehrkräfte mit ihren Klassen aus Pirk, Grafenwöhr, Weiherhammer, Hahnbach und Eschenbach traf.

Der dritte Tag begann mit einem Aufenthalt auf der Terrasse des Reichstages und einer Begehung der Glaskuppel. Bei sonnigem Wetter hatte man einen weiten Überblick über die Metropole. Von hier aus gingen die Klassen durch das Brandenburger Tor auf der Straße „Unter den Linden“ zum Wachsfigurenkabinett von Madame Tussaud. Alle hatten dabei ihren Spaß mit den lebensechten Prominenten der Vergangenheit und der Neuzeit. Einen letzten Blick auf die Stadt bei Nacht mit ihren vielen Lichtern genoss die Reisegruppe beim abschließenden Besuch auf dem Fernsehturm.

Obwohl man viel Beeindruckendes von der größten Stadt Deutschlands gesehen hatte, freute sich die ganze Reisegruppe auf die Heimfahrt am letzten Tag nach dem Frühstück und dem Räumen der Zimmer. Die Lehrkräfte Veronika Müller, Nikola Wolfrath, Johann Ebnet und Richard Troglauer waren mit dem Verhalten der Schüler bis auf ein paar Kleinigkeiten sehr zufrieden.