Eine aufregende Woche verbrachte die Klasse M8 mit ihrem Klassenleiter Konrektor Michael Neumann und Lehrerin Tamara Strobl im Pestalozzi-Kinderdorf in Trogen. Als einzige Schulklasse aus der Oberpfalz war man eingeladen, am Mittelschulprojekt des Bayerischen Jugendrings teilzunehmen und in die Schweiz zu reisen, um dort Schülerinnen und Schüler aus Kroatien zu treffen.
Die Jugendlichen sollten trotz kultureller Unterschiede und sprachlicher Hindernisse zueinander finden und sich besser kennen lernen.
In gemischten Gruppen kam man sich zuerst spielerisch und dann in speziellen Workshops auch inhaltlich näher, wo man sich mit Themen wie „Kommunikation“, „Kinderrechte“ und „Ungleichheiten“ befasste. Ebenso wurden in Kleingruppen Trickfilme zum Leben im Kinderdorf erstellt. In Projektarbeit wurde ein Hobby-Nachmittag vorbereitet, an dem sich deutsche und kroatische Teilnehmer gegenseitig in ihren Unterkünften besuchten und Gelegenheit hatten, die kulturellen Eigenheiten der anderen zu erleben. In der Disko-Nacht lernte man auch neue, landestypische Tänze und Musikstücke kennen.
Für die meisten Schüler war es der erste Aufenthalt in der Schweiz. Also durfte eine Wanderung in den Bergen mit anschließendem gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer und die Erkundung der nächstgrößeren Stadt, St. Gallen, nicht fehlen.
Absoluter Höhepunkt war das Radioprojekt. Eine Stunde waren die Schülerinnen mit selbst vorbereiteten Beiträgen live on Air. Alle waren sehr aufgeregt, schließlich wusste man, dass auch Eltern und Freunde zu Hause an den Empfängern saßen und zu hörten.
Hier als podcast zu finden:
https://www.powerup.ch/sendung/2024-05/radiotag-bayerischer-jugendring-0
Nicht nur die Schüler, sondern auch die Lehrer hatten in Workshops Gelegenheit zum Austausch. Eine Frage- und Antwortrunde z.B. über das jeweilige Schulsystem war höchstinteressant.
Insgesamt eine ganz besondere Woche mit vielen Eindrücken und neuen Erfahrungen, in der sich auch Freundschaften über Landesgrenzen hinweg angebahnt haben. Handynummern wurden getauscht, nicht wenige Schülerinnen und Schüler wollen über soziale Netzwerke in Kontakt bleiben.
Ein großer Dank gilt dem Elternbeirat und dem Förderverein der Schule, welche die Fahrt großzügig unterstützt haben.

