Einen neuen Weg der demokratischen Mitbestimmung beschreitet unsere Schule mit der direkten Wahl der Schülersprecherinnen und Schülersprecher. Die Idee dazu hatte Kristina Hagn, die mit ihrem Vorschlag bei der Schulleitung sofort auf große Begeisterung stieß. Auch im Kollegium fand die Idee großen Zuspruch und wurde einstimmig unterstützt. Damit waren die Voraussetzungen geschaffen, den Schülerinnen und Schülern eine echte demokratische Wahl zu ermöglichen.

Insgesamt stellten sich 24 Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl: 10 Kandidatinnen und Kandidaten für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 sowie 14 Kandidatinnen und Kandidaten für die Jahrgangsstufen 8 bis 10. Unterstützt wurde die Organisation und Durchführung der Wahl von Michaela Vogl und Julia Lukas.

Am Freitag hatten alle Bewerberinnen und Bewerber die Gelegenheit, sich den Klassen persönlich vorzustellen. Mit einem kurzen Steckbrief präsentierten sie sich, ihre Interessen und ihre Ideen für das Amt.

Anschließend wurde es richtig demokratisch: Ein „fliegendes Wahllokal“ war im Schulhaus unterwegs und besuchte die einzelnen Klassen. Gewählt wurde mit eigens vorbereiteten Stimmzetteln zum Ankreuzen, die sich an einer echten Wahl orientierten. So konnten die Schülerinnen und Schüler den gesamten Wahlvorgang hautnah erleben – von der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten bis zur persönlichen Stimmabgabe.

Für die Jahrgangsstufen 5 bis 7 wurden Adrian H. 7 GTK, Larisa A. 6a, Xenia M 7a zu Schülersprechern gewählt. In den Jahrgangsstufen 8 bis 10 konnten sich Tobias B. M9, Nora St. M10, Michael G. 8a über die Wahl zum Schülersprecher freuen.

Parallel dazu fand die Wahl der Vertrauenslehrkräfte statt. Auch hier konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Stimmen per Stimmzettel abgeben. Gewählt wurden Michaela Vogl, Kristina Hagn und Ronny Tölzer, die künftig als Vertrauenspersonen für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.

Ein wichtiger Bestandteil der Wahl war auch die aktive Beteiligung der Jugendlichen an der Organisation. Das Wahlteam, bestehend aus Kandidatinnen und Kandidaten sowie Schülerinnen und Schülern aus der M10, unterstützte die Durchführung und sorgte für einen reibungslosen Ablauf.

Die Ergebnisse wurden schließlich bei einer Schulversammlung von der Schulleitung bekannt gegeben. Für die Schülerinnen und Schüler wurde damit demokratische Mitbestimmung unmittelbar erfahrbar.

Die erfolgreiche Premiere zeigt, wie aus einer Idee durch die Unterstützung der Schulleitung, des Kollegiums und das Engagement der Schülerinnen und Schüler ein gemeinsames Projekt entstehen kann. Demokratie wird dabei nicht nur erklärt, sondern aktiv gelebt.